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Ortungstechniken Redaktion gps-tracker-ratgeber.de · Stand

GPS-Tracker als Ortungsgerät: Funktionen und Einsatzfelder

Inhalt 6 Abschnitte

Ein GPS-Tracker ist ein Ortungsgerät: Er bestimmt seine eigene Position und stellt sie Ihnen in einer App zur Verfügung. Was darüber hinaus möglich ist, etwa Alarme, Verlauf oder Notruftaste, hängt von der Bauart ab. Dieser Überblick ordnet die Funktionen, nennt die Einsatzfelder und die Grenzen der Technik. Das Portal testet nicht selbst, sondern erklärt Technik, Kosten und Recht.

So kommt die Position zustande

Der Tracker empfängt Signale von Navigationssatelliten (GNSS: GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou) und errechnet daraus seinen Standort. Weil er selbst nur empfängt, muss er die Position anschließend an Sie übermitteln. Dafür gibt es drei verbreitete Wege:

  • Mobilfunk mit SIM (2G, LTE, LTE-M, NB-IoT): Der Tracker meldet die Position an einen Server, Sie sehen sie in der App. Das braucht Netzabdeckung und einen Datentarif.
  • Bluetooth-Finder wie Apple AirTag, Samsung Galaxy SmartTag2 oder Tile: Sie ermitteln selbst keine Satellitenposition. Smartphones in der Nähe melden ihren Standort an das Suchnetz des Herstellers.
  • Satelliten-Messenger wie Garmin inReach oder Spot: Sie senden über Satellitenfunk und funktionieren auch ohne Mobilfunk, sind aber eine eigene, kostspieligere Geräteklasse.

Typische Funktionen

  • Standortanzeige: aktueller oder zuletzt gemeldeter Ort auf der Karte. „Echtzeit“ bedeutet hier das eingestellte Sendeintervall.
  • Verlauf: Aufzeichnung der Wege, je nach Gerät und Tarif nur begrenzte Zeit gespeichert.
  • Geofencing: Meldung, wenn das Gerät einen festgelegten Bereich verlässt oder betritt.
  • Bewegungsalarm: Meldung, wenn sich ein abgestellter Gegenstand bewegt.
  • SOS-Taste: sendet eine Nachricht an hinterlegte Kontakte. Sie ersetzt keinen Notruf.

Je häufiger ein Gerät seine Position sendet, desto schneller ist der Akku leer. Die Hersteller lösen das über einstellbare Intervalle und Bewegungssensoren, die das Gerät im Ruhezustand schlafen lassen.

Wofür Ortungsgeräte genutzt werden

Verbreitet sind Fahrzeuge und Anhänger, Gepäck, Fahrräder, Hunde und Katzen, Wertsachen und Ausrüstung. Für Personen gelten besondere Regeln, die weiter unten stehen. Eine Übersicht nach Zielgruppen bietet der Guide zu Einsatzfeldern und Zielgruppen, die Bauarten erklärt der Beitrag Arten von GPS-Trackern.

Wo die Technik an Grenzen stößt

  • In Gebäuden, Tiefgaragen und unter Metall ist der Satellitenempfang schwach oder fehlt; der Tracker zeigt dann oft den letzten bekannten Ort.
  • Ohne Mobilfunkabdeckung kann ein SIM-Tracker nichts melden, auch wenn er die Position kennt.
  • Bluetooth-Finder sind auf Smartphones in der Nähe angewiesen.
  • Ein leerer Akku beendet die Ortung. Planen Sie Ladepausen oder Batteriewechsel ein.
  • Störsender können Satelliten- und Mobilfunkempfang stören. Ihr Betrieb ist nach Angabe der Bundesnetzagentur nicht zulässig, mehr im Beitrag GPS-Jammer.

Regeln bei Personen

Standortdaten sind personenbezogene Daten, sobald sie einer Person zugeordnet werden können (Art. 4 Nr. 1 DSGVO). Die Ortung von Personen setzt deshalb eine Rechtsgrundlage voraus, etwa eine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 DSGVO). Eine Einwilligung muss freiwillig, informiert und widerrufbar sein (Art. 7 DSGVO). Im Betrieb bestimmt der Betriebsrat mit, wenn Technik Verhalten oder Leistung von Beschäftigten überwachen kann (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). GPS-Tracker mit aus der Ferne aktivierbarer Abhörfunktion sind nach Angabe der Bundesnetzagentur in Deutschland verboten. Ortung von Personen ist daher nur mit Wissen der Betroffenen ein Thema, bei Kindern mit Augenmaß. Details im Guide zu Datenschutz und Recht. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen zu Ortungsgeräten

Wie funktioniert ein GPS-Tracker?

Er empfängt Signale von Navigationssatelliten und berechnet daraus seine Position. Diese schickt er per Mobilfunk an eine App. Bluetooth-Finder arbeiten anders und nutzen das Suchnetz eines Herstellers.

Funktioniert ein Tracker überall?

Nein. In Gebäuden, Tiefgaragen und bei fehlendem Mobilfunk kann die Ortung ausfallen oder ungenau sein. Auch ein leerer Akku beendet sie.

Wozu dient Geofencing?

Sie legen in der App einen Bereich fest. Verlässt der Tracker ihn oder betritt er ihn, bekommen Sie eine Benachrichtigung. Das hängt vom Sendeintervall und Empfang ab.

Darf ich eine andere Person orten?

Standortdaten einer Person sind personenbezogene Daten und brauchen eine Rechtsgrundlage, etwa deren Einwilligung (Art. 6 DSGVO). Heimliche Ortung ist kein Thema für dieses Portal. Im Einzelfall holen Sie fachkundigen Rat ein.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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